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FC Bayern in der Krise - Meisterschaft 2018/19 wieder spannender

In der Bundesliga gibt es in diesem Jahr einige Überraschungen. Borussia Dortmund steht nach 8 Spieltagen auf Platz 1, dicht gefolgt von Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen. Den FC Bayern findet man in dieser Saison bisher nur auf Platz 4. Eine Platzierung, die den Verantwortlichen so gar nicht schmeckt. Seit einigen Wochen sieht sich das Team in einer Opferrolle von der es sich nur schwer loseisen kann.

Dabei ging die Saison doch so gewohnt verheißungsvoll los: der FC Bayern siegt im ersten Bundesliga Spiel des Jahres mit 3:1 gegen die Blauen aus Hoffenheim. Auch das zweite Spiel gegen den VfB aus Stuttgart erwies sich als klassischer Bayern-Selbstläufer. Die Weichen schienen gestellt, die Jungs von der Säbener Straße würden Ihre 29. Meisterschaft perfekt machen und die Schale auf dem Marienplatz in die Höhe strecken. Die Fassade begann aber am 3. Spieltag bereits zu bröckeln. Erst erwischte Leverkusen die Bayern auf dem falschen Fuß, dann verletzten sich auch noch Rafinha und Tolisso, letzterer sogar schwer. Beim Foul von Bellarabi an Rafinha sprach Bayern Präsident Uli Hoeneß später sogar von einem „geisteskranken Foul“ und dazu weiter „Er wollte ihn vorsätzlich verletzen, der gehört drei Monate gesperrt wegen Dummheit“. Auch Trainer Nico Kovac reagierte wütend: “Das ist Doppel-Rot! Wir haben […] das Gefühl, dass wir Freiwild sind“. Zwar stimmt es, dass Kovac und sein Team eine Menge Verletzungen zu beklagen haben, allerdings nicht weil die ‚Jagd‘ auf die Mannschaft eröffnet wurde.

Ob die Bayern dieses Jahr noch die Kurve kriegen oder ob wir nach 6 Jahren der Bayern-Dominanz endlich wieder einen anderen Meister sehen werden bleibt offen. Spannend ist es jedenfalls, das erkennt man auch an den Tippquoten bei den verschiedenen Sportwettenanbieter.

Allianz Arena - Spielstätte des FC Bayern
Ob die Meisterschaft auch in der Saison 2018/19 in der Allianz Arena gefeiert wird?
Foto: fabian zarse / freeimages.com

Abrechnung auf der Pressekonferenz


Fakt ist: In diesem Jahr hat der FC Bayern auf dem Transfermarkt enttäuscht. Lediglich Goretzka, und die zurückkehrenden Sanches und Gnabry sind dieses Jahr als neue Alternativen für die Startelf im Kader. Da Goretzka ablösefrei nach München kam, hat der FC Bayern effektiv kein Geld für neue Spieler ausgegeben. Trotzdem polterten Hoeneß, Rummenigge und Hasan Salihamidzic auf der Pressekonferenz am 19.10. gegen die Medien, die die Bayern zuletzt stark kritisierten. „Wir werden die herabwürdigende und hämische Berichterstattung nicht mehr hinnehmen“, so Karl-Heinz Rummenigge. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, fügte er hinzu und bezog sich damit auf die Kritik der Medien an die Münchner Nationalkicker, die zuletzt in einem schwachen Spiel Holland unterlagen.

Dass der eigene Präsident nach der WM stark gegen Mesut Özil schoss, ließ er dabei unbeachtet. Özil hingegen löste gerade gestern Jürgen Klinsmann als besten deutschen Torschützen in der Premier League ab. Auch mit Ex-Bayern Profi Juan Bernat hatte Hoeneß offenbar noch eine Rechnung zu begleichen: „Ich sage dir mal eins: Als wir in Sevilla gespielt haben, war er alleine dafür verantwortlich, dass wir fast ausgeschieden wären. Und an dem Tag ist entschieden worden, dass wir ihn abgeben. Weil er uns fast die ganze Champions League gekostet hätte. Und da hätte ich gerne danach mal deinen Kommentar gehört, was der für einen Scheißdreck gespielt hat, auf Deutsch gesagt.“ Der Spanier reagierte im Gegensatz zu den Bayern Verantwortlichen übrigens professionell: “ Ich wünsche den Bayern alles Gute, viel Glück. Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine Zeit dort.“

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